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Neuer Rückzugsort im UKSH: Raum der Stille

UKSH-Raum-der-Stille-Eroffnung-2 Feierliche Eröffnung - Foto: Katharina Micheel

Ein Ort zum Innehalten im betriebsamen Klinikalltag

Ökumenisches Seelsorgeteam des UKSH Lübeck: Pastorin Dr. Anne Wehrmann-Kusche (ev.-luth.), Gemeindereferentin Petra Fiebelmann (röm.-kath.) und Diakonin Cordula Zimmer-Kirchhoff (ev.-luth.) Foto: Foto: Katharina Micheel, Ev.-Luth. Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg

 Am Campus Lübeck des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) ist ein neuer, lichtdurchfluteter Raum der Stille entstanden. Nach zwei Jahren Bauzeit wurde der spirituell und künstlerisch gestaltete Raum am 5. Februar, feierlich eröffnet. Er befindet sich direkt am Nebeneingang West des Zentralklinikums (Haus A) und ersetzt den bisherigen Andachtsraum der Klinikseelsorge. Patientinnen und Patienten, Angehörige, Mitarbeitende, Besucher und Studierende können den Raum unabhängig von Konfession oder Glauben nutzen, um Momente der Ruhe und Besinnung zu finden.

Die Planung und Ausgestaltung des Raums der Stille erfolgten in enger Zusammenarbeit mit dem evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg und den Klinikseelsorgerinnen beider Konfessionen. Die Kosten für die bauliche Ausstattung in Höhe von 172.000 Euro tragen das UKSH, das Land Schleswig-Holstein sowie die evangelische und katholische Kirche gemeinsam.

Der Raum der Stille ist zugleich Wirkungsstätte der Klinikseelsorgerinnen Pfarrerin Dr. Anne Wehrmann-Kutsche und Diakonin Cordula Zimmer-Kirchhoff (evangelische Kirche) sowie Gemeindereferentin Petra Fiebelmann (katholische Kirche). Sie sehen in dem neuen Raum vielfältige Möglichkeiten: Neben der individuellen Nutzung bietet die Klinikseelsorge hier wöchentliche Mittagsimpulse mit Musik, Textvortrag und Gebet an, immer mittwochs um 12.30 Uhr. Auch Gottesdienste, Trauerfeiern und besondere Ereignisse wie Ausstellungen werden möglich sein.

„Es ist ein Ort, der in seiner Ästhetik trösten und Hoffnung geben kann – offen und hell - und ja, auch mit dunklen Elementen. Die Schönheit des Raums, das Fenster und sein Inventar weisen über sich hinaus. Sie bleiben nicht bei sich, sondern versprechen, dass es etwas uns Unverfügbares gibt, etwas, das uns halten und tragen will.", sagte Gemeindereferentin Petra Fiebelmann (kath.) in der gemeinsamen Einführungsansprache des ökumenischen Seelsorgeteams.

Ein besonderer Moment waren die beiden Ansprachen der Pröpste Christoph Giering (röm.kath., Lübeck und Umgebung) und Philip Graffam (ev-lth., Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg), die jeweils mit einem Segen beziehungsweise Segenswunsch für die Menschen, den Raum, das Seelsorgeteam und alle, die hier Wirken, verbunden waren.

Um der Gebetspraxis muslimischer Gläubiger gerecht zu werden, gibt es einen weiteren Gebetsraum (Mescit). Auch dieser wurde im Rahmen des Baulichen Masterplans neu gebaut. Er befindet sich direkt neben dem Raum der Stille.

Text: Pressestelle UKSH Lübeck & Petra Fiebelmann; Bilder: UKSH und Katharina Micheel (Ev.-Luth. Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg)

Eröffneten den Raum der Stille (v.li.): Pastor Jochen Schultz, Geschäftsführung Dienste und Werke des ev.-luth. Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg, Klinikseelsorgerin Dr. Anne Wehrmann-Kutsche, Propst Christoph Giering (röm.-kath.), Propst Philip Graffam (ev.-luth.), Klinikseelsorgerin Cordula Zimmer-Kirchhoff, Ahmet Kahya, Vorsitzender der islamischen Gemeinde Lübeck e.V., Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jens Scholz, UKSH-Vorstandsvorsitzender (CEO), Glaskünstler Jörgen Habedank, Pastor Michael Stahl, Leiter des Hauptbereichs Seelsorge und gesellschaftlicher Dialog der ev.-luth. Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) und Klinikseelsorgerin Petra Fiebelmann
 

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Donnerstag, 05. März 2026