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Trotz aller Sprachbarrieren ...

Licht bricht durch die Wolken hindurch Gott sei Dank - Foto: unplash

Ich spreche die Sprache der Familie nicht. Aber eine Dolmetscherin hilft mir, mit den Eltern in Kontakt zu kommen. Ihr zehnjähriger Junge ist schwer verunglückt. Die Übersetzerin verdeutlicht ihnen, dass ich keine Ärztin bin, keine Therapie mache, sondern einfach nur da bin und sie gerne begleite, wenn sie möchten. Die Familie ist muslimisch geprägt, aber sehr offen. Sie bittet mich, ihrem Kind einen Segen zuzusprechen.

„Gott ist groß", sagt der Vater. Ja, in dieser Situation glaube ich, dass Gott über alle Grenzen und Sprachbarrieren hinweg diesen Menschen ganz nah ist. Ich segne das Kind und spreche den Eltern Kraft und Mut zu. Sie verstehen und in ihren Augen steht ein schlichtes DANKE.

Astrid Sievers ist Seelsorgerin im Kinderkrankenhaus Altona in Hamburg
 

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Dienstag, 19. Mai 2026