Karoline Wilkens
Pastoralreferentin | römisch-katholisch
- Hamburg -
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Immer wiederkehrendes Leid, anhaltendes Leid, ganz persönliches und existenzielles Leid gilt es m.E. besonders in der Psychiatrie auszuhalten. Im Zuhören, im Anschauen, im Sprechen und Schweigen, in Ritualen und manchmal auch im gemeinsamen Gebet gelingt es (vielleicht) Hoffnung zu stärken, Kraftquellen zu finden und Momente des Gesehenwerdens zu gestalten. Dabei stehen keine Methode und kein Ziel im Vordergrund, sondern ganz allein das Gegenüber, mit allem was diesen Moment ausmacht. Und eigentlich ist der einzige Grund, warum ich das tue, mein Auftrag Gottes Zusage spürbar werden zu lassen: „Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist / und weil ich dich liebe, …“ (Jes 43,4)